Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen e.V.

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CSD in Oldenburg

BEFAH-Elterngruppe Bremen beim CSD-Oldenburg Am 19. Juni 2010 führte der diesjährige CSD-Festzug wieder durch die Oldenburger Innenstadt. Gemeinsam mit der Jugendgruppe mehr...


Teilnahme des BEFAH e.V. am 2.Ökumenischen Kirchentag 2010 in München

1. Ziele und Schwerpunkte Das Thema des 2. Ökumenischen Kirchentages : „ Damit ihr Hoffnung habt...“ konnte vom Bundesverband gut aufgegriffen und ergänzt werden : mehr...


Neue Elterngruppe in Neumünster

In Neumünster wird eine neue Elterngruppe gegründet! Eltern, die Fragen zum Coming-out ihres Kindes haben und sich mit anderen betroffenen Eltern austauschen möchten mehr...


Brief an die Bischhofkonferenz

Dieser Brief ist ein Anlass zu großer Freude! -Oder doch zu großem Entsetzen? Denn was ist los in der katholischen Kirche? Kennt der Nachfolger von Papst Johannes Paul mehr...


Kranzniederlegung

Anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen haben Mitglieder der Elterngruppe Hannover einem Befah-Kranz für die Homosexuellen mehr...


Mitgliederversammlung 2010

Liebe Mitglieder, der Vorstand lädt alle Mitglieder zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2010 nach Hannover ein. Gste sind willkommen. Zeitpunkt Sonntag, den 28. März mehr...


Studie "Gleichgeschlechtliche Lebensweisen in Deutschland"

Das Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb) hat die Lebenssituation von gleichgeschlechtlichen Paaren, die mit Kindern zusammenleben, in mehr...


Preisverleihung des Elisabeth-Selbert-Preises

Gudrun Held, 1. Vorsitzende des Bundesverbandes BEFAH, gratuliert Serap Cileli zum Erhalt des Preises. Serap Cileli hat als Buchautorin die öffentliche Diskussion mehr...


Archiv

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde vom LSVD, der Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen grüßt Sie alle ganz herzlich zu Ihrem mehr...

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Telefon 05130 - 974751

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BEFAH Termine


  • CSD in Oldenburg
    19. Juni 2010
    Beteiligung mit PKW und Fußgruppe
  • Bundeselterntreffen 2011
    vom 18. bis 20. März 2011
    in Berlin, Hotel Sylter Hof

Der Pressespiegel wird automatisch zusammengestellt. Sie geben nicht unbedingt die Meinung des BEFAH wider. BEFAH e.V. übernimmt keinerlei Gewähr für die Richtigkeit der Artikel.

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Brief zum Abschied von Frau Jepsen

Sehr verehrte Frau Jepsen,

mit Bestürzung hat der Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen zur Kenntnis genommen, dass Sie vom Bischofsamt zurückgetreten sind.
Ihre Entscheidung verdient Respekt und macht zugleich traurig.

Wir Eltern, in deren Familien auch lesbische Töchter und schwule Söhne herangewachsen sind und heranwachsen,  werden Sie und Ihre Stimme im Chor der Kirche sehr vermissen.
Mit großer Dankbarkeit erinnern wir uns  an Ihr Grußwort zu unserem Bundeselterntreffen in Hamburg 2007.  Viele Eltern sind dadurch gestärkt und getröstet worden - denn viele, gerade kirchlich gebundene Eltern, haben von ihren Gemeindepastorinnen und  -Pastoren verletzende Äußerungen zu ihren Kindern  hinnehmen müssen.
Sie aber haben  mutig und oft sehr allein  durch Worte und Gottesdienste uns und unseren Kindern geholfen, der Menschenfreundlichkeit Gottes zu trauen und viele von uns sind deshalb in den Kirchen geblieben und haben sich nicht verbittert abgewendet.  Dafür sagen wie Ihnen herzlichen Dank!

Bleiben Sie auch weiterhin beschützt!


(Gudrun Held)

Leserbrief an die FAZ

Zum Beitrag „Führer der Verführten“ von Heike Schmoll, FAZ v. 22. Juni 2010, Seite 8


Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrem Beitrag über die Pädagogen der Odenwaldschule schreibt die Autorin, Hellmut Becker habe von der „Homosexualität Gerold Beckers und dem damit einhergehenden Risiko für das Internat“ gewusst. Wenig später heißt es, nur ein einziger Mitstreiter habe sich aufgemacht, „um Gerold Becker auf die Gefährdungen anzusprechen, die von seiner Homosexualität im Rahmen einer Internatschule ausgehen könnten“.

Für den mit diesen Formulierungen angedeuteten Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädophilie gibt es keinen einzigen wissenschaftlich fundierten Beleg.

Auf der Odenwaldschule waren im Übrigen, wie nicht zuletzt Ihre Zeitung mehrfach berichtete, Mädchen und Jungen Opfer von Übergriffen.

Homosexuell veranlagte Lehrerinnen und Lehrer stellen für die anvertrauten Kinder kein höheres „Risiko“ als heterosexuelle Lehrpersonen dar.

Das gilt für Internate wie für jede andere Schule. Wer etwas anderes behauptet, braut aus Laienpsychologie, Unkenntnis und Vorurteilen ein hochgefährliches Gemisch, das die Toleranz gegenüber homosexuellen Menschen leichtfertig in Gefahr bringt und zur Erhellung der jüngsten Missbrauchsskandale nicht das Geringste beiträgt.

Mit freundlichen Grüßen


Gabriele Stein

Prayers for Bobby

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"Ich habe keinen schwulen Sohn!" Mary Griffith, eine streng religiöse Mutter in den USA Anfang der 80er, kann sich mit der Homosexualität ihres Sohnes nicht abfinden und tut alles, um ihren Sohn von seiner "Krankheit" zu "heilen". Sie ist der festen Überzeugung, Bobbys Schwulsein ist eine Sünde. In Hoffnung auf die Anerkennung seiner Mutter tut Bobby alles, was sie von ihm verlangt ... als er jedoch merkt, dass er sich nicht ändern kann, machen die Zurückweisung und der Liebesentzug seiner Mutter ihn zunehmend depressiv und führen letzten Endes zu seinem Selbstmord. Mary macht sich auf die schmerzhafte Suche nach dem "Warum?" und beginnt, ihren Glauben in Frage zu stellen. Als sie endlich erkennt, dass Bobbys Homosexualität weder Sünde noch freie Wahl ist, engagiert sie sich zunehmend für die Rechte von Homosexuellen.

Ein großer Film nach einer wahren Begebenheit über Familie, Liebe, Freundschaft und Verständnis. Heute ist Mary Griffith eine Ikone der Schwulenbewegung. Sigourney Weaver spielt ihre Rolle zutiefst glaubwürdig und war dafür für einen "Emmy" nominiert.

Trailer bei youtube
Zu kaufen bei Amazon
Englischsprachige Internetseite

Wir wollen etwas bewegen!

Engagement in der politischen Öffentlichkeit

Es gibt auch Eltern, die sich in der politischen Öffentlichkeit dagegen wehren, dass ihre Kinder und mit ihnen sie selbst diskriminiert werden. Diese Eltern haben sich 1997 zum Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen e. V. (BEFAH) zusammengeschlossen. Dieser Verband sorgt neben der Vernetzung der verschiedenen Eltern-Selbsthilfegruppen dafür, dass Eltern von Lesben und Schwulen auch in der politischen Öffentlichkeit immer mehr präsent sind. Er setzt sich z.B. für die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule ein, bringt die Stimme der Eltern in den politischen Verhandlungen zu Gehör, tritt in den Medien auf und unterstützt Aktionen der Lesben- und Schwulenverbände. Die Eltern machen auch in ihren Kirchen deutlich, dass sie zu ihren lesbischen und schwulen Kindern stehen und sich gegen ihre Ausgrenzung in den Gemeinden wehren. Durch Briefe an einzelne Politiker versuchen sie ebenfalls, politisch Einfluss zu nehmen.


Zitiert...
"Als meine Eltern erfuhren, daß ich schwul bin, warfen sie mich aus dem Haus. Heute kämpfen die Mütter und Väter von BEFAH überall für die Gleichberechtigung ihrer lesbischen Töchter und schwulen Söhne. Solchen Rückhalt hätte ich mir von meinen Eltern auch gewünscht. Aufgewachsen in einer Zeit, in der schon ein Kuß zwischen Männern mit Gefängnis bedroht war, ist für mich die Gründung der Vereinigung Befah das deutlichste Zeichen für die gesellschaftlichen Verbesserungen, die uns Homosexuellen das Leben erleichtern."

Prof. em. Dr. Helmut Kentler, Dipl.-Psych. , Hannover  
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