Mein Ich in Mir

Ein unglaublich berührendes, mutiges Buch, dass, nicht nur jungen Homosexuellen selbst sehr viel Mut machen und Selbstvertrauen geben kann, sondern besonders auch den Eltern und Angehörigen, die sich ja leider oft in erster Linie Gedanken darüber machen, was um Gottes Willen die Nachbarn usw. sagen, sich aber oft weniger Gedanken machen, was ihre Kinder oft jahrelang allein mit sich ausgemacht haben.

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Wie wir begehren

Entdecken wir das Begehren oder entdeckt das Begehren uns? Wie frei sind wir, unser Begehren zu leben? Hat es nur eine Form oder ändert es sich, wird tiefer, zarter, radikaler? 

In ihrem so persönlichen wie analytischen Text schildert Carolin Emcke das Suchen und die allmähliche Entdeckung des eigenen, etwas anderen Begehrens. Sie erzählt von einem homosexuellen Coming of Age, von einer Jugend in den 1980er Jahren, in der über Sexualität nicht gesprochen wurde. Sie buchstabiert die vielen Dialekte des Begehrens aus, beschreibt die Lust der Erfüllung, aber auch die Tragik, die gesellschaftliche Ausgrenzung dessen,

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Wenn Kinder anders fühlen

Ein Ratgeber für Eltern ISBN 978-3-497-02216-8

Ernst Reinhardt Verlag 2011 248 Seiten

Was sollen Eltern tun, wenn ihr sechsjähriger Sohn plötzlich im Kleid zur Schule gehen will oder die kleine Tochter eines Morgens sagt: ich heiße nicht Lea, ich heiße Paul und bin ein Junge!? Eltern, die im Zusammenleben mit ihren Kindern solche und ähnliche Szenen erleben, sind zunächst verunsichert. Und wenn sie spüren, dass dieses Verhalten keine vorübergehende Phase ist und mit Spaß am Verkleiden offensichtlich nichts zu tun hat, dann stehen die Gefühle Kopf. Die Frage drängt nach vorn: Was ist mit meinem Kind? Ist mein Kind etwa transident?

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Sexuelle Identitätsfindung - Implikationen für die Soziale Arbeit: Identitätsfindung speziell bei homosexuellen Jugendlichen

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, einseitig bedruckt, Note: 1,7, Hochschule Vechta, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit, geht es um die sexuelle Identitätsfindung von Jugendlichen und die darauffolgenden Implikationen für die soziale Arbeit.

Die Jugendphase ist eine Situation, in der der Jugendliche mehr und mehr sich selbst reflektiert, und sich auf eine eigenverantwortliche Suche nach seiner Identität begibt.

In diesem Prozess stellt sich dem Jugendlichen die Aufgabe, sich körperlich, geistig und seelisch weiterzuentwickeln.

Der Jugendliche gewinnt zu sich selbst, zum anderen Geschlecht und zu den Werten seiner Gesellschaft und seiner Kultur einen Standpunkt.

Er erarbeitet sich eine Position aber auch gleichzeitig die Fähigkeit, sich selbst gegenüber treten zu können.

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