Liebe Mitglieder, der Vorstand lädt alle Mitglieder zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2010 nach Hannover ein. Gste sind willkommen. Zeitpunkt Sonntag, den 28. März mehr...
DAS ELTERNSEMINAR IST BEREITS AUSGEBUCHT!!! In den letzten Jahren ist in der Bundesrepublik die Akzeptanz homosexuellen Menschen gegenüber enorm gestiegen. Die Politik mehr...
Das Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb) hat die Lebenssituation von gleichgeschlechtlichen Paaren, die mit Kindern zusammenleben, in mehr...
Gudrun Held, 1. Vorsitzende des Bundesverbandes BEFAH, gratuliert Serap Cileli zum Erhalt des Preises. Serap Cileli hat als Buchautorin die öffentliche Diskussion mehr...
Am 25.11.2009 feierte die Elterngruppe Bremen ihr 20jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass fand zunächst am Vormittag eine Pressekonferenz, an der Staatsrat Herr Schulte mehr...
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Elterngruppe Bremen, Vielen Dank für die Einladung! 20 Jahre Elternarbeit gilt es zu feiern und zu würdigen. Ich bin gerne gekommen mehr...
Bundesverfassungsgericht bestätigt Adoptionsrecht für Lesben und Schwule Das Bundesverfassungsgericht hat eine Richtervorlage des Amtsgerichts Schweinfurt zur verfassungsrechtlichen mehr...
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde vom LSVD, der Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen grüßt Sie alle ganz herzlich zu Ihrem mehr...
Der Pressespiegel wird automatisch zusammengestellt. Sie geben nicht unbedingt die Meinung des BEFAH wider. BEFAH e.V. übernimmt keinerlei Gewähr für die Richtigkeit der Artikel.
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Hilfe
Wer hilft mir?
Mit wem kann ich darüber sprechen?
Die ersten Fragen, die Eltern nach dem Coming-out des Kindes in den Sinn kommen, bringen die Unkenntnis über das Leben von Lesben und Schwulen zum Ausdruck. Das eigene Kind ist meistens nicht der richtige Ansprechpartner, wenn Eltern die Fragen stellen wollen, die ihnen jetzt am Herzen liegen. Aber mit Freunden oder Verwandten wollen sie auch noch nicht darüber sprechen. So wenden sie sich in ihrer Not an Ärzte, Seelsorger, Therapeuten, die Telefonseelsorge oder auch an BEFAH, den Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen e. V., und machen dabei meistens positive Erfahrungen.
Erste Gespräche
Mit der Telefonseelsorge: Die Frau am Telefon reagierte sehr gut. Erst einmal versuchte sie mich zu beruhigen. Schwul sein sei wirklich nicht so schlimm. Man könne nichts dagegen tun, und das einzige, was mir helfen würde, sei, mit Menschen darüber zu reden; versuchen, es zu akzeptieren. (Hassenmüller, Wiedemann, Warum gerade mein Kind?, S. 65;
Mit einem Psychologen der homosexuellen Beratungsstelle: Und ich bin sehr dankbar, dass es ihn gegeben hat (den Psychologen, D. M.), ich habe in den drei Stunden, die er das angehört hat und ganz wenige Fragen gestellt hat und uns ganz wenige Dinge zum Schluss gesagt hat, so viel gelernt und so viel Stabilisierung gehabt, dass ich überhaupt erstmal den nächsten Tag überstehen konnte. Schmidt, Homophobie, S. 87)
Mit Eltern homosexueller Kinder: Niemand ist kompetenter als Eltern, die diesen Weg gegangen sind. Sie haben die erlebte Kompetenz, sie wissen am besten, welche Fragen Eltern bewegen. Viele Eltern berichten, dass es ihnen sehr gut getan hat, mit anderen Eltern erste Gespräche geführt zu haben und dann eine Elterngruppe zu besuchen. Im Austausch mit anderen Betroffenen konnten sie über ihren Kummer und ihre Sorgen sprechen und gewiss sein, verstanden zu werden. So konnten sie das eigene Leid im Vergleich mit den Erfahrungen der anderen auch wieder relativieren. Von anderen Eltern konnten sie erfahren, wie diese mit ihren lesbischen Töchtern und schwulen Söhnen umgingen und wie sie allmählich lernten, die sexuelle Orientierung ihrer Kinder zu akzeptieren. Unsere Elterngruppen finden Sie hier.
Informationen aus Büchern, Filmen und Internet: Manche Eltern wollen zunächst erst für sich mehr Klarheit gewinnen, bevor sie sich anderen Menschen anvertrauen. Inzwischen gibt es recht gute Bücher, die dabei helfen können: Erfahrungsberichte und Interviews mit Eltern homosexueller Kinder, aber auch Romane für Erwachsene oder für Kinder und Jugendliche.