Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen e.V.

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Brief an die Bischhofkonferenz

Kommentar von Gudrun Held

Dieser Brief ist ein Anlass zu großer Freude! -Oder doch zu großem Entsetzen? Denn was ist los in der katholischen Kirche?

Kennt der Nachfolger von Papst Johannes Paul II den Katechismus seines Vorgängers nicht? Wie ist es möglich, dass so menschen- und liebesfreundliche Sätze gedacht und geschrieben und gesprochen werden - Und gleichzeitig von Kardinal Bertone solche unsinnigen Sätze (s.o) gesagt werden dürfen!

Wir Eltern, in deren Familien unter anderem auch lesbische und schwule Kinder herangewachsen sind, sorgen uns um unsere Kinder, wenn immer wieder so menschenverachtende Sätze im Raum der Kirche laut werden. Homophobie gedeiht halt immer auf und durch solche Äußerungen. Wir brauchen Menschen in der Kirche, die mutig und klar gegen Homophobie auftreten. Die für die Würde und die Ebenbildlichkeit Gottes eines jeden Menschen eintreten. Warum also werden die Worte aus dem Katechismus von Johannes Paul II nicht überall gut lesbar veröffentlicht, so dass Menschen sich endlich von verachtenden Ansichten Schwulen und Lesben gegenüber verabschieden können und müssen?

Gudrun Held
Vorsitzende Bundesverband Eltern, Freunde, Angehörige von Homosexuellen e.V.